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	<title>Read.Think.Pray.Live.</title>
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	<description>"Alles Gescheite ist schon gedacht worden. Man muss nur versuchen, es noch einmal zu denken." - Goethe, Wanderjahre</description>
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		<title>Read.Think.Pray.Live.</title>
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		<title>Emergent: Neues keimt auf.</title>
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		<comments>http://alexkupsch.wordpress.com/2009/10/04/emergent-neues-keimt-auf/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 04 Oct 2009 06:59:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Emerging Church]]></category>
		<category><![CDATA[Random Theology]]></category>
		<category><![CDATA[Church]]></category>
		<category><![CDATA[Emerging]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://alexkupsch.wordpress.com/2009/10/04/emergent-neues-keimt-auf/</guid>
		<description><![CDATA[[Achtung: Folgender Beitrag ist zwar theologisch sauber, in jeder anderen Hinsicht aber etwas eklig.]
Nach einem netten und für mich irgendwie auf unaufgeregte Weise motivierenden und inspirierenden Treffen des Koordinationsteams &#8222;Emergent Deutschland&#8220; fuhr ich mit dem ICE von Kassel zurück Richtung Tübingen. Dabei erschloss sich mir an unerwartetem Örtchen noch einmal das Grundprinzip emergenter Bewegungen:
Was zuerst [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=alexkupsch.wordpress.com&blog=182464&post=453&subd=alexkupsch&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>[Achtung: Folgender Beitrag ist zwar theologisch sauber, in jeder anderen Hinsicht aber etwas eklig.]</p>
<p>Nach einem netten und für mich irgendwie auf unaufgeregte Weise motivierenden und inspirierenden Treffen des Koordinationsteams &#8222;<a href="http://www.emergent-deutschland.de/">Emergent Deutschland</a>&#8220; fuhr ich mit dem ICE von Kassel zurück Richtung Tübingen. Dabei erschloss sich mir an unerwartetem Örtchen noch einmal das Grundprinzip emergenter Bewegungen:</p>
<p>Was zuerst unscheinbar wirkt, ja einen geradezu schmutzigen und unordentlichen Eindruck macht&#8230;</p>
<p><img src="http://alexkupsch.files.wordpress.com/2009/10/klo1.jpg?w=300&#038;h=400" width="300" height="400" alt="klo1.jpg" /></p>
<p>&#8230;erweist sich bei näherem Hinsehen vielleicht genau als derjenige Ort&#8230;</p>
<p><img src="http://alexkupsch.files.wordpress.com/2009/10/klo2.jpg?w=300&#038;h=400" width="300" height="400" alt="klo2.jpg" /></p>
<p>&#8230;an dem Gott etwas Neues aufkeimen lassen möchte!</p>
<p><img src="http://alexkupsch.files.wordpress.com/2009/10/klo3.jpg?w=300&#038;h=400" width="300" height="400" alt="klo3.jpg" /></p>
<p>Das Leben scheut sich nicht, dort zu entstehen, wo <i>wir</i> die Dinge manchmal gerne sauberer, ordentlicher, aufgeräumter hätten. (Gofi Müller schreibt in <a href="http://www.zeit-geist.info/">Zeigtgeist 2</a> über den frommen Knacks mit der Reinheit und Heiligkeit. Und Andi Blum fragt an gleicher Stelle, warum Jesus als Fresser und Weinsäufer beschimpft wurde, während das der Gemeinde kaum widerfährt.) Es ist eben so: Gott ist schon an Orten aktiv, die wir vielleicht nur notgedrungen aufsuchen. Jesus geht gerade dahin, wo wir ohne Grundreinigung erst gar nicht anfangen würden. Sein Geist wirkt schon jetzt, mitten in den etwas peinlichen Unvollkommenheiten. Das gilt auch für mein eigenes Leben und ist sehr tröstlich, wie ich finde. (Ich bin mir bewusst, dass ich das Klo-Bild spätestens bei der trinitarischen Explikation leicht überladen habe, aber wenn man gerade mal in Schwung ist&#8230;)</p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/alexkupsch.wordpress.com/453/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/alexkupsch.wordpress.com/453/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/alexkupsch.wordpress.com/453/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/alexkupsch.wordpress.com/453/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/alexkupsch.wordpress.com/453/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/alexkupsch.wordpress.com/453/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/alexkupsch.wordpress.com/453/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/alexkupsch.wordpress.com/453/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/alexkupsch.wordpress.com/453/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/alexkupsch.wordpress.com/453/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=alexkupsch.wordpress.com&blog=182464&post=453&subd=alexkupsch&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Der Goldene Topf (Große Literatur, trotzdem gut. 2)</title>
		<link>http://alexkupsch.wordpress.com/2009/09/25/der-goldene-topf-grose-literatur-trotzdem-gut-2/</link>
		<comments>http://alexkupsch.wordpress.com/2009/09/25/der-goldene-topf-grose-literatur-trotzdem-gut-2/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 20:25:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Der Goldene Topf]]></category>
		<category><![CDATA[E.T.A. Hoffmann]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum Buch:
&#8222;Der Goldene Topf&#8220; ist einer der ersten literarischen Erfolge E.T.A. Hoffmanns. Goethe hat ihn auch einmal gelesen und in seinem Tagebuch festgehalten: Bekommt mir schlecht. Er hielt Hoffmanns Werke überhaupt für krankhaft, was Hoffmanns Karrierechancen in der Literaturgeschichte ziemlich ruinierte. Man liest ihn eigentlich erst nach Kafka wieder. Zum Glück, denn Hoffmann ist ein [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=alexkupsch.wordpress.com&blog=182464&post=446&subd=alexkupsch&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><strong>Zum Buch:</strong></p>
<p style="text-align:justify;">&#8222;Der Goldene Topf&#8220; ist einer der ersten literarischen Erfolge E.T.A. Hoffmanns. Goethe hat ihn auch einmal gelesen und in seinem Tagebuch festgehalten: Bekommt mir schlecht. Er hielt Hoffmanns Werke überhaupt für krankhaft, was Hoffmanns Karrierechancen in der Literaturgeschichte ziemlich ruinierte. Man liest ihn eigentlich erst nach Kafka wieder. Zum Glück, denn Hoffmann ist ein toller Märchenerzähler (das war ja in der Romantik &#8222;in&#8220;) und das merkt man im &#8222;Goldenen Topf&#8220;. Die Geschichte: Der etwas chaotische Student Anselmus schwankt hin und her zwischen der &#8222;echten&#8220; aber spießbürgerlichen Erfolgsgesellschaft und der &#8222;visionären&#8220; aber brotlosen Kunstwelt. Bei einer rätselhaften Mentorenfigur lernt er das phantastische Schreiben. Am Ende erlebt er so etwas wie eine &#8222;Himmelfahrt&#8220; in die Welt der Poesie. Manche behaupten auch, das Ende müsse man als Suizid lesen. Typisch für Hoffmann: Spannung durchs Fließende, Offene, bewusst Undeutliche (siehe Lieblingsstelle).</p>
<p><b>Warum ich es mag:</b></p>
<p style="text-align:justify;">E.T.A. Hoffmann ist kein großer Sprachkünstler. Wer mal mehr als drei seiner Erzählungen gelesen hat, kann problemlos eine Strichliste seiner Lieblingsformulierungen anlegen. Worin er wirklich gut ist, das sind die irren Wechsel zwischen den Wirklichkeits- und Erzählebenen: Am Ende des &#8222;Topfes&#8220; steigt der Erzähler aus seiner Schreibstube und landet mitten in der Erzählung selbst, um dort das Erzählen zu lernen. Hoffmann ist nicht der Einzige, der das macht, aber die Unverkrampftheit und Spontaneität, mit der er es macht, lassen die Sache so lässig und unterhaltend wirken. Übrigens ist das Buch auch angenehm kurz (vgl. Zauberberg!); und das eigenartige Märchen im Märchen, also ehrlich gesagt, das kann man auch überspringen.</p>
<p><b>Lieblingsstelle:</b></p>
<div style="text-align:justify;">
  &#8222;Der Archivarius hatte dem Studenten Anselmus ein kleines Fläschchen mit einem goldgelben Liquor gegeben, und nun schritt er rasch von dannen, so, daß er in der tiefen Dämmerung, die unterdessen eingebrochen, mehr in das Tal hinabzuschweben als zu gehen schien. Schon war er in der Nähe des Koselschen Gartens, da setzte sich der Wind in den weiten Überrock und trieb die Schöße auseinander, daß sie wie ein Paar große Flügel in den Lüften flatterten, und es dem Studenten Anselmus, der verwunderungsvoll dem Archivarius nachsah, vorkam, als breite ein großer Vogel die Fittiche aus zum raschen Fluge.&#8220;
</div>
<p><b>Das Buch in einem tweet:</b></p>
<div style="text-align:justify;">
  Armer Student lässt sich auf dubiosen Nebenjob ein. Der Chef (heimlich ein Salamander) lobt als Bonus seine Tochter und die Poesie aus.
</div>
<p><a href="http://alexkupsch.wordpress.com/2009/09/10/grose-literatur-trotzdem-gut/">Große Literatur, trotzdem gut.</a><br />
<a href="http://alexkupsch.wordpress.com/2009/09/10/der-zauberberg-grose-literatur-trotzdem-gut-1/" title="Der Zauberberg">Große Literatur, Teil 1: Der Zauberberg</a></p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/alexkupsch.wordpress.com/446/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/alexkupsch.wordpress.com/446/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/alexkupsch.wordpress.com/446/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/alexkupsch.wordpress.com/446/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/alexkupsch.wordpress.com/446/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/alexkupsch.wordpress.com/446/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/alexkupsch.wordpress.com/446/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/alexkupsch.wordpress.com/446/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/alexkupsch.wordpress.com/446/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/alexkupsch.wordpress.com/446/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=alexkupsch.wordpress.com&blog=182464&post=446&subd=alexkupsch&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Die Stellung des Mannes in der Gemeinde (&#8222;Die Männerfrage&#8220;)</title>
		<link>http://alexkupsch.wordpress.com/2009/09/12/die-stellung-des-mannes-in-der-gemeinde-die-mannerfrage/</link>
		<comments>http://alexkupsch.wordpress.com/2009/09/12/die-stellung-des-mannes-in-der-gemeinde-die-mannerfrage/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 12 Sep 2009 09:18:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lutsig]]></category>
		<category><![CDATA[Random Theology]]></category>
		<category><![CDATA[Männerfrage]]></category>

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		<description><![CDATA[10 Reasons Why Men Should Not Be Ordained. Inzwischen ein kleiner Klassiker im Netz, weil&#8217;s so schön ist auch mal auf Deutsch: 10 Gründe, weshalb Männer nicht zum Pastor ordiniert werden sollten.
10. Der Platz eines Mannes ist in der Armee.
9. Männer, die Kinder haben, könnten durch ihre Pflichten in der Kirche davon abgelenkt werden, gute [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=alexkupsch.wordpress.com&blog=182464&post=441&subd=alexkupsch&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><a href="http://christianfeminism.wordpress.com/2009/06/26/top-10-reasons-why-men-shouldn%E2%80%99t-be-ordained/" title="10 Reasons Why Men Should Not Be Ordained">10 Reasons Why Men Should Not Be Ordained</a>. Inzwischen ein kleiner Klassiker im Netz, weil&#8217;s so schön ist auch mal auf Deutsch: 10 Gründe, weshalb Männer nicht zum Pastor ordiniert werden sollten.</p>
<p>10. Der Platz eines Mannes ist in der Armee.</p>
<p>9. Männer, die Kinder haben, könnten durch ihre Pflichten in der Kirche davon abgelenkt werden, gute Eltern zu sein.</p>
<p>8. Ihre physische Ausstattung zeigt, dass Männer eher für Aufgaben gemacht sind wie Bäume fällen und Löwen bekämpfen. Andere Arbeiten wären für Männer &#8222;unnatürlich&#8220;.</p>
<p>7. Der Mann wurde vor der Frau erschaffen. Es ist also offensichtlich, dass der Mann ein Prototyp ist. Er ist daher ein Experiment, nicht die Krone der Schöpfung.</p>
<p>6. Männer sind zu emotional für die Aufgabe des Pastors. Das erweist sich ganz einfach durch ihr Verhalten bei Sportveranstaltungen.</p>
<p>5. Manche Männer sehen gut aus; das könnte weibliche Gemeindemitglieder vom Gottesdienst ablenken.</p>
<p>4. Ein ordinierter Pastor muss die Gemeinde versorgen. Das ist aber keine traditionell männliche Rolle! Durch die ganze Menschheitsgeschichte hindurch wurden Frauen für die Aufgabe der Versorgung nicht nur als fähiger angesehen, sie fühlten sich zu dieser Aufgabe auch stärker hingezogen. Frauen sind deshalb offensichtlich die bessere Wahl für die Pastorenrolle.</p>
<p>3. Männer neigen überaus stark zur Gewalttätigkeit. Kein wirklich männlicher Mann möchte irgendeinen Konflikt anders lösen als durch Kampf. Deshalb wären Männer sowohl schlechte Vorbilder als auch äußerst instabil in Leitungspositionen.</p>
<p>2. Männer können sich ja in der Gemeinde auch engagieren, ohne als Pastor ordiniert zu sein. Sie können die Gehwege fegen, das Kirchendach reparieren, Ölwechsel am Gemeindebus durchführen und möglicherweise sogar ein Lied am Vatertag aufführen. Wenn sie sich auf solch traditionell männliche Rollen beschränken, können sie sich immer noch auf sehr wertvolle Weise in die Gemeinde einbringen.</p>
<p>1. Nach dem Bericht des Neuen Testaments war die Person, die Jesus verriet ein Mann. Sein Mangel an Glauben und die folgende Bestrafung stehen als ein Symbol für die Unterordnung, in die sich alle Männer fügen sollten.</p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/alexkupsch.wordpress.com/441/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/alexkupsch.wordpress.com/441/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/alexkupsch.wordpress.com/441/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/alexkupsch.wordpress.com/441/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/alexkupsch.wordpress.com/441/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/alexkupsch.wordpress.com/441/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/alexkupsch.wordpress.com/441/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/alexkupsch.wordpress.com/441/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/alexkupsch.wordpress.com/441/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/alexkupsch.wordpress.com/441/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=alexkupsch.wordpress.com&blog=182464&post=441&subd=alexkupsch&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Der Zauberberg (Große Literatur, trotzdem gut. 1)</title>
		<link>http://alexkupsch.wordpress.com/2009/09/10/der-zauberberg-grose-literatur-trotzdem-gut-1/</link>
		<comments>http://alexkupsch.wordpress.com/2009/09/10/der-zauberberg-grose-literatur-trotzdem-gut-1/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 19:14:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Mann]]></category>
		<category><![CDATA[Zauberberg]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum Buch:
&#8222;Der Zauberberg&#8220; ist Thomas Manns zweiter großer Roman nach seinem Überraschungserfolg, den &#8222;Buddenbrooks&#8220; (die es immerhin auf Platz 6 bei &#8222;ZDF Die Besten &#8211; Die Lieblingsbücher der Deutschen&#8220; geschafft haben, wer soll das bitteschön gelesen haben? Nun, auf Platz 2 war die Bibel. Direkt auf die Buddenbrooks folgen &#8222;Der Medicus&#8220; und &#8222;Der Alchimist&#8220;, Thomas [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=alexkupsch.wordpress.com&blog=182464&post=432&subd=alexkupsch&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><b>Zum Buch:</b></p>
<p style="text-align:justify;">&#8222;Der Zauberberg&#8220; ist Thomas Manns zweiter großer Roman nach seinem Überraschungserfolg, den &#8222;Buddenbrooks&#8220; (die es immerhin auf Platz 6 bei &#8222;ZDF Die Besten &#8211; Die Lieblingsbücher der Deutschen&#8220; geschafft haben, wer soll das bitteschön gelesen haben? Nun, auf Platz 2 war die Bibel. Direkt auf die Buddenbrooks folgen &#8222;Der Medicus&#8220; und &#8222;Der Alchimist&#8220;, Thomas Mann wäre entzückt gewesen.). Er handelt von einem jungen Mann, der bei einem Krankenbesuch in einem Bergsanatorium gleich dabehalten wird. Wie sich bald herausstellt, ist das Sanatorium so etwas wie ein Mikrokosmos seiner Zeit. Mit jedem Insassen lernt die Hauptfigur (und der Leser) eine ganze Lebensphilosophie, politische Anschauung, usw. kennen. Am Ende kommt der Krieg und eine Welt geht unter.</p>
<p><b>Warum ich es mag:</b></p>
<p style="text-align:justify;">Natürlich ist das Buch viel zu dick (knapp 1000 Seiten). Ich habe es erstaunlicherweise trotzdem zwei Mal ganz gelesen, obwohl ich sehr schlecht darin bin, Bücher zu Ende zu lesen. Die Handlung ist gar nicht so entscheidend (naja, Handlung: ein langweiliger Durchschnittstyp sitzt sieben Jahre auf dem Berg&#8230;). Was begeistert, ist die Kunstfertigkeit mit der Thomas Mann die Figuren und die Motivik konstruiert hat. Jede Figur steht für eine ganze Welt und so taucht man beim Lesen nebenbei in Philosophie, Politik, Musik und Geschichte ein. Und das ohne jede Langweile. Überall steckt Nietzsche drin, und Schopenhauer und Wagner und der Mynheer Peeperkorn ist angeblich durch Gerhart Hauptmann inspiriert. Aber man muss das nicht wissen, um es zu mögen. Denn wenn man sich erst mal an die langen Sätze gewöhnt hat, stellt man fest: Das ist einfach unglaublich gut geschrieben. Ich habe mal irgendwo aufgeschnappt, Thomas Mann habe sich selbst gern beim Lesen seiner Texte zugehört; so ist das auch, manchmal etwas selbstgefällig und narzisstisch, aber eben auch grandios gut.</p>
<p><b>Lieblingsstelle:</b></p>
<div style="text-align:justify;">
  Zeitphilosophie anhand einer Suppe. &#8222;Für jetzt genügt es, daß jedermann sich erinnert, wie rasch eine Reihe, ja eine &#8216;lange&#8217; Reihe von Tagen vergeht, die man als Kranker im Bette verbringt; es ist immer derselbe Tag, der sich wiederholt; aber da es immer derselbe ist, so ist es im Grunde wenig korrekt, von &#8216;Wiederholung&#8217; zu sprechen; es sollte von Einerleiheit, von einem stehenden Jetzt oder von der Ewigkeit die Rede sein. Man bringt dir die Mittagssuppe, wie man sie dir gestern brachte und sie dir morgen bringen wird. Und in demselben Augenblick weht es dich an &#8211; du weißt nicht, wie und woher; dir schwindelt, indes du die Suppe kommen siehst, die Zeitformen verschwimmen dir, rinnen ineinander, und was sich als wahre Form des Seins dir enthüllt, ist eine ausdehnungslose Gegenwart, in welcher man dir ewig die Suppe bringt.&#8220; (Kapitel &#8222;Ewigkeitssuppe und plötzliche Klarheit&#8220;)
</div>
<p><b>Das Buch in einem tweet:</b><br />
Einer fährt auf den Berg und bleibt dann 7 Jahre oben. Dabei lernt er das Leben, die Liebe und den Tod kennen und verleiht seinen Bleistift.</p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/alexkupsch.wordpress.com/432/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/alexkupsch.wordpress.com/432/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/alexkupsch.wordpress.com/432/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/alexkupsch.wordpress.com/432/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/alexkupsch.wordpress.com/432/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/alexkupsch.wordpress.com/432/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/alexkupsch.wordpress.com/432/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/alexkupsch.wordpress.com/432/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/alexkupsch.wordpress.com/432/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/alexkupsch.wordpress.com/432/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=alexkupsch.wordpress.com&blog=182464&post=432&subd=alexkupsch&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Große Literatur, trotzdem gut.</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 19:11:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen]]></category>

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		<description><![CDATA[Große Literatur macht keinen Spaß. Das ging mir schon im Deutschunterricht so. Ich habe dann Literaturwissenschaft studiert und konnte am Anfang nicht verstehen, warum man Goethe lesen soll, wenn John Grisham viel spannender schreibt. Inzwischen weiß ich, warum man Goethe in 100 Jahren noch lesen wird, John Grisham nicht. Trotzdem: Spaß macht mir Goethe immer [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=alexkupsch.wordpress.com&blog=182464&post=431&subd=alexkupsch&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p style="text-align:justify;">Große Literatur macht keinen Spaß. Das ging mir schon im Deutschunterricht so. Ich habe dann Literaturwissenschaft studiert und konnte am Anfang nicht verstehen, warum man Goethe lesen soll, wenn John Grisham viel spannender schreibt. Inzwischen weiß ich, warum man Goethe in 100 Jahren noch lesen wird, John Grisham nicht. Trotzdem: Spaß macht mir Goethe immer noch nicht, so wie vieles, was &#8222;große Weltliteratur&#8220; heißt. Das kann viele Gründe haben, einer ist sicher, dass Kunst nicht leicht zugänglich sein muss, Unterhaltung schon. Kunst mögen kostet Arbeit (oder frühe kulturelle Konditionierung, Bonhoeffer hat mit 12 oder so Schiller-Dramen gelesen, freiwillig.) Aber hin und wieder begegnet mir ein Werk*, das mir tatsächlich Spaß macht, spontan, einfach so. Ich fand das ein interessantes Phänomen und dachte mir, daraus mache ich eine kleine Blogreihe. Kostet zwar mehr Zeit als twittern und facebooken, aber <a href="http://wessnet.wordpress.com/2009/09/03/warum-ich-hier-bin/">wie Thorsten erklärt hat</a>, lohnt es sich.</p>
<p style="text-align:justify;">Folgendes ist geplant:</p>
<p style="text-align:justify;">
<ul>
<li><a href="http://alexkupsch.wordpress.com/2009/09/10/der-zauberberg-grose-literatur-trotzdem-gut-1/">Thomas Mann, Der Zauberberg</a>.</li>
<li>E.T.A. Hoffmann, Der Goldene Topf.</li>
<li>Marcel Proust, In Swanns Welt.</li>
<li>Theodor Fontane, Irrungen Wirrungen.</li>
<li>Rainer Maria Rilke, Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge.</li>
</ul>
<p>Welche &#8222;großen Bücher&#8220; gefallen euch?</p>
<p style="text-align:justify;">* Wenn Bücher in den Literaturkanon aufgenommen worden sind, heißen sie nicht mehr Bücher, sondern &#8222;Werke&#8220;. Will man aber im Literaturstudium zeigen, dass man zur Elite gehört, sagt man weder Buch noch Werk, sondern &#8222;der Text&#8220;.</p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/alexkupsch.wordpress.com/431/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/alexkupsch.wordpress.com/431/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/alexkupsch.wordpress.com/431/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/alexkupsch.wordpress.com/431/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/alexkupsch.wordpress.com/431/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/alexkupsch.wordpress.com/431/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/alexkupsch.wordpress.com/431/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/alexkupsch.wordpress.com/431/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/alexkupsch.wordpress.com/431/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/alexkupsch.wordpress.com/431/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=alexkupsch.wordpress.com&blog=182464&post=431&subd=alexkupsch&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Happy Birthday, Rudolf Bultmann!</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Aug 2009 15:41:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Random Theology]]></category>
		<category><![CDATA[Theologie NT]]></category>
		<category><![CDATA[Bultmann]]></category>
		<category><![CDATA[Mission]]></category>
		<category><![CDATA[Theologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor 125 Jahren wurde er geboren: Derjenige Theologe, den vielleicht als einzigen Theologen des 20. Jahrhunderts auch heute noch jeder evangelikale Normalchrist kennt. Und das nicht, weil man ihn liebt, sondern weil man ihn fürchtet. (Was vielleicht auch etwas über den Evangelikalismus sagt.) Aber warum eigentlich?
Ich schreibe die Tage an einer Arbeit über sein Entmythologisierungsprogramm, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=alexkupsch.wordpress.com&blog=182464&post=425&subd=alexkupsch&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p style="text-align:justify;"><a href="http://alexkupsch.files.wordpress.com/2009/08/images.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-429" style="margin-left:3px;margin-right:3px;" title="images" src="http://alexkupsch.files.wordpress.com/2009/08/images.jpg?w=71&#038;h=82" alt="images" width="71" height="82" /></a>Vor 125 Jahren wurde er geboren: Derjenige Theologe, den vielleicht als einzigen Theologen des 20. Jahrhunderts auch heute noch jeder evangelikale Normalchrist kennt. Und das nicht, weil man ihn liebt, sondern weil man ihn fürchtet. (Was vielleicht auch etwas über den Evangelikalismus sagt.) Aber warum eigentlich?</p>
<p style="text-align:justify;">Ich schreibe die Tage an einer Arbeit über sein Entmythologisierungsprogramm, also die Forderung die christliche Botschaft von der antiken Weltanschauung zu trennen. Legendär sein Satz:</p>
<blockquote>
<p style="text-align:justify;"><em>Man kann nicht elektrisches Licht und Radioapparat benutzen, in Krankheitsfällen moderne medizinische und klinische Mittel in Anspruch nehmen und gleichzeitig an die Geister- und Wunderwelt des Neuen Testaments glauben. Und wer meint, es für seine Person tun zu können, muß sich klar machen, daß er, wenn er das für die Haltung des christlichen Glaubens erklärt, damit die christliche Verkündigung in der Gegenwart unverständlich und unmöglich macht.</em></p>
</blockquote>
<p style="text-align:justify;">Davon abgesehen, dass ich inzwischen glaube, dass Bultmann hier in gewisser Hinsicht Recht hat (und in anderer Hinsicht auch wieder nicht), liegt mir jedenfalls daran, <em>ein</em> plattes Missverständnis auszuräumen: Bultmann war kein &#8216;Liberaler&#8217; im landläufigen Sinne, ihm lag nicht daran, das Christentum in eine säkulare Philosophie aufzulösen. Sein Ziel war es, das Evangelium dem modernen Menschen nahe zu bringen. Bultmann war Missionar. Er hätte das zwar selbst wohl kaum  so ausgedrückt, aber wie anders soll man ihn verstehen, wenn er ausgerechnet sein Buch über die Entmythologisierung, <em>Jesus Christus und die Mythologie</em>, mit diesem Vorwort versieht:</p>
<blockquote>
<p style="text-align:justify;"><em>Ich hoffe, daß diese Absicht deutlich wird, nämlich das Wort der Bibel für den modernen Menschen so verständlich zu machen, daß es als wirkliche Anrede gehört wird.</em></p>
</blockquote>
<p style="text-align:justify;">Man mag seine theologischen Lösungen mehr oder weniger stichhaltig finden &#8211; sein Anliegen muss man teilen.</p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/alexkupsch.wordpress.com/425/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/alexkupsch.wordpress.com/425/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/alexkupsch.wordpress.com/425/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/alexkupsch.wordpress.com/425/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/alexkupsch.wordpress.com/425/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/alexkupsch.wordpress.com/425/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/alexkupsch.wordpress.com/425/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/alexkupsch.wordpress.com/425/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/alexkupsch.wordpress.com/425/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/alexkupsch.wordpress.com/425/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=alexkupsch.wordpress.com&blog=182464&post=425&subd=alexkupsch&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Rorty/Vattimo: Funktioniert die Kiste?</title>
		<link>http://alexkupsch.wordpress.com/2009/08/13/rortyvattimo-funktioniert-die-kiste/</link>
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		<pubDate>Thu, 13 Aug 2009 19:31:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Emerging Church]]></category>
		<category><![CDATA[Postmoderne]]></category>
		<category><![CDATA[Random Theology]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Rorty]]></category>
		<category><![CDATA[Vattimo]]></category>

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		<description><![CDATA[[Disclaimer: Ich habe mich entschieden, diesen Artikel nicht-allgemeinverständlich zu schreiben. Das wäre anders zwar besser, kostet mich aber gerade zu viel Mühe. Wegen Faulheit richtet er sich deshalb zugegebenermaßen an solche Leser, die sich mit dem Thema schon etwas auskennen.]

Ich habe heute das kleine Gemeinschaftswerk &#8222;Die Zukunft der Religion&#8220; von Richard Rorty und Gianni Vattimo [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=alexkupsch.wordpress.com&blog=182464&post=420&subd=alexkupsch&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p style="text-align:justify;"><em>[Disclaimer: Ich habe mich entschieden, diesen Artikel nicht-allgemeinverständlich zu schreiben. Das wäre anders zwar besser, kostet mich aber gerade zu viel Mühe. Wegen Faulheit richtet er sich deshalb zugegebenermaßen an solche Leser, die sich mit dem Thema schon etwas auskennen.]</em></p>
<p><img class="alignleft" style="padding-right:2px;padding-bottom:2px;" src="http://alexkupsch.files.wordpress.com/2009/08/zdr1.jpg?w=150&#038;h=222" alt="zdr.jpg" width="150" height="222" /></p>
<p style="text-align:justify;">Ich habe heute das kleine Gemeinschaftswerk &#8222;Die Zukunft der Religion&#8220; von Richard Rorty und Gianni Vattimo zu Ende gelesen. Bei aller Bewunderung für die Gelehrtheit (und im Falle Rortys: die sympathische Lässigkeit) dieser beiden Postmoderne-Stars, frage ich mich doch, ob der vorgeschlagene Weg funktioniert. Religion hat demnach nur eine Zukunft (und mitgemeint ist wohl auch: eine Gegenwart), wenn sie ihre Situation als das Ende der Metaphysik anerkennt. Und mit Ende der Metaphysik ist gemeint: Ende der Vorstellung einer wahren Wirklichkeit (wie exakt auch immer die von Menschen zu erfassen sein mag, da gibt es ja alle philosophischen Schattierungen). Das Christentum hat auf diese Vorstellung einer Wahrheit für alle vielmehr fortan zu verzichten; Wahrheitsansprüche sind aufzugeben. Was bleibt? Die Nächstenliebe. Wo der Anspruch auf die Wahrheit und universale Gültigkeit der eigenen Weltsicht aufgegeben wird, da wird der Blick frei für den Anderen&#8230;</p>
<p style="text-align:justify;">Frage jetzt: Funktioniert die Kiste? Bei einem Verzicht auf Wahrheitsansprüche lassen sich (so jedenfalls die Hoffnung) manche Probleme wie Religionskriege und imperialistische Missionsstrategien besser lösen. Aufzulösen scheint sich aber doch auch der Kontext für liebevolles Handeln. Was genau heißt es, den Nächsten zu lieben? Afrika Schulden erlassen und Geld schicken? Oder führt das nur in weitere Abhängigkeit vom Westen? Dann also eher sorgfältige Entwicklungshilfe, Hilfe zur Selbsthilfe. Aber halt: Wer sagt überhaupt, dass Menschen so etwas wie Unabhängigkeit und &#8217;selbst etwas schaffen&#8217; brauchen? Funktioniert das: Liebe ohne Wahrheitsanspruch, ohne wahres Menschenbild, wahres Geschichtsverständnis etc.??? Ich glaube: Hört sich dufte und diplomatisch an, funktioniert aber auf Dauer nicht.</p>
<p style="text-align:justify;">(Im Übrigen kommt Vattimo selbst nicht ohne eine stramme Heilsgeschichtlichkeit aus. Die gegenwärtige Situation ist das Ende der Metaphysik und muss als solche angenommen werden; das kann sie aber nur, wenn man diese Situation als Ergebnis eines &#8222;Gesprächs&#8220; mit Gott versteht. (77) Das Ende der Metaphysik ist also selbst Heil und Sinn.)</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Freue mich auf Kommentare, besonders Widerspruch.</strong></p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/alexkupsch.wordpress.com/420/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/alexkupsch.wordpress.com/420/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/alexkupsch.wordpress.com/420/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/alexkupsch.wordpress.com/420/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/alexkupsch.wordpress.com/420/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/alexkupsch.wordpress.com/420/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/alexkupsch.wordpress.com/420/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/alexkupsch.wordpress.com/420/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/alexkupsch.wordpress.com/420/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/alexkupsch.wordpress.com/420/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=alexkupsch.wordpress.com&blog=182464&post=420&subd=alexkupsch&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>As Time Goes By&#8230;</title>
		<link>http://alexkupsch.wordpress.com/2009/07/27/as-time-goes-by/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Jul 2009 10:32:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Emerging Church]]></category>
		<category><![CDATA[Random Theology]]></category>
		<category><![CDATA[Church]]></category>
		<category><![CDATA[Emerging]]></category>

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		<description><![CDATA[
Sie plädierte für ein neues Selbstverständnis von Kirche; nach ihm dürfe die verfaßte Kirche sich nicht exklusiv als Ort ansehen, wo Christus ist, sondern sie solle wahrnehmen, daß auch außerhalb von ihr, mitten in der säkularisierten Gesellschaft, Kirche sei und sich um ein besseres Verhältnis zu dieser &#8216;latenten&#8217; Kirche bemühen.

Das ist nicht etwa ein Ausschnitt [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=alexkupsch.wordpress.com&blog=182464&post=413&subd=alexkupsch&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><blockquote>
<p style="text-align:justify;">Sie plädierte für ein neues Selbstverständnis von Kirche; nach ihm dürfe die verfaßte Kirche sich nicht exklusiv als Ort ansehen, wo Christus ist, sondern sie solle wahrnehmen, daß auch außerhalb von ihr, mitten in der säkularisierten Gesellschaft, Kirche sei und sich um ein besseres Verhältnis zu dieser &#8216;latenten&#8217; Kirche bemühen.</p>
</blockquote>
<p style="text-align:justify;">Das ist nicht etwa ein Ausschnitt aus einem Buch über &#8222;missionalen Gemeindebau&#8220;, sondern eine Wiedergabe des Referats &#8222;Kirche ist außerhalb der Kirche&#8220; von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dorothee_S%C3%B6lle">Dorothee Sölle</a> auf dem Kirchentag in Köln 1965. Sölle hatte bei einer Bultmann-Schülerin studiert und vertrat eine bekenntniskritische, politische Theologie. Ihr Kirchentags-Referat war einer der Anstöße für die Gründung der innerkirchlich-evangelikalen Bekenntnisbewegung <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kein_anderes_Evangelium">&#8222;Kein anderes Evangelium&#8220;</a>. Wie die Zeit vergeht&#8230;</p>
<p>(Zitat aus: F. Jung, Die deutsche evangelikale Bewegung. Frankfurt 1992, S.93.)</p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/alexkupsch.wordpress.com/413/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/alexkupsch.wordpress.com/413/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/alexkupsch.wordpress.com/413/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/alexkupsch.wordpress.com/413/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/alexkupsch.wordpress.com/413/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/alexkupsch.wordpress.com/413/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/alexkupsch.wordpress.com/413/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/alexkupsch.wordpress.com/413/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/alexkupsch.wordpress.com/413/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/alexkupsch.wordpress.com/413/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=alexkupsch.wordpress.com&blog=182464&post=413&subd=alexkupsch&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Du hast den Tod verdient, Baby!</title>
		<link>http://alexkupsch.wordpress.com/2009/07/04/du-hast-den-tod-verdient-baby/</link>
		<comments>http://alexkupsch.wordpress.com/2009/07/04/du-hast-den-tod-verdient-baby/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 04 Jul 2009 06:44:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Random Theology]]></category>

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		<description><![CDATA[Worship: Das Licht ist gedimmt, das Keyboard säuselt sanfte Töne, ergriffen heben einige die Hände. Mit Inbrunst singt man &#8222;Thank You for the Cross&#8220;, dann die Bridge mit der romantischen Zeile:

Every one of us deserves to die&#8230;

Jedes Mal schießt mir dann unweigerlich folgender Gedanke durch den Kopf, zugegebenermaßen nicht in dieser Formulierung:

Meiner Einschätzung nach liegt [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=alexkupsch.wordpress.com&blog=182464&post=411&subd=alexkupsch&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p style="text-align:justify;">Worship: Das Licht ist gedimmt, das Keyboard säuselt sanfte Töne, ergriffen heben einige die Hände. Mit Inbrunst singt man &#8222;Thank You for the Cross&#8220;, dann die Bridge mit der romantischen Zeile:</p>
<blockquote>
<p style="text-align:justify;">Every one of us deserves to die&#8230;</p>
</blockquote>
<p style="text-align:justify;">Jedes Mal schießt mir dann unweigerlich folgender Gedanke durch den Kopf, zugegebenermaßen nicht in dieser Formulierung:</p>
<blockquote>
<p style="text-align:justify;">Meiner Einschätzung nach liegt in der Ferne des Gedankens, so tief in die Sünde verstrickt zu sein, dass der Tod der Sündigen schon da ist oder nach eigenen Gerechtigkeitsvorstellungen ansteht, ein Kern der hermeneutischen Schwierigkeit, den Sinn des Sühneopfers gegenwärtig als heilsam und als rettend anzuerkennen. (H. Kulhmann, Zur Opferkritik der feministischen Theologie, 106)</p>
</blockquote>
<p style="text-align:justify;">Ist doch was dran, oder?</p>
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		<title>Martin Hengel gestorben</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Jul 2009 10:34:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Theologie NT]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Alter von 82 Jahren ist gestern der Tübinger Neutestamentler Martin Hengel gestorben. Seine bekannteste Arbeit ist das bahnbrechende Buch &#8222;Judentum und Hellenismus&#8222;, in dem er weitgehende Einflüsse des griechischen Denkens auf das jüdische schon für die Zeit Jesu nachgewiesen hat. Damit wurde die seit Adolf von Harnack stark wirkende Vorstellung, das &#8222;eigentlich jüdische&#8220; Christentum [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=alexkupsch.wordpress.com&blog=182464&post=409&subd=alexkupsch&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Im Alter von 82 Jahren ist gestern der Tübinger Neutestamentler Martin Hengel gestorben. Seine bekannteste Arbeit ist das bahnbrechende Buch &#8222;<a href="http://www.amazon.de/Judentum-Hellenismus-besonderer-Ber%C3%BCcksichtigung-Jahrhunderts/dp/3161452704/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1246617179&amp;sr=8-1" target="_blank">Judentum und Hellenismus</a>&#8222;, in dem er weitgehende Einflüsse des griechischen Denkens auf das jüdische schon für die Zeit Jesu nachgewiesen hat. Damit wurde die seit Adolf von Harnack stark wirkende Vorstellung, das &#8222;eigentlich jüdische&#8220; Christentum sei durch die griechische Kultur verdorben worden, nachhaltig erschüttert. Hengel war einer der wirklich weltweit bekannten Tübinger Theologen.</p>
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