[Achtung: Folgender Beitrag ist zwar theologisch sauber, in jeder anderen Hinsicht aber etwas eklig.]
Nach einem netten und für mich irgendwie auf unaufgeregte Weise motivierenden und inspirierenden Treffen des Koordinationsteams „Emergent Deutschland“ fuhr ich mit dem ICE von Kassel zurück Richtung Tübingen. Dabei erschloss sich mir an unerwartetem Örtchen noch einmal das Grundprinzip emergenter Bewegungen:
Was zuerst unscheinbar wirkt, ja einen geradezu schmutzigen und unordentlichen Eindruck macht…

…erweist sich bei näherem Hinsehen vielleicht genau als derjenige Ort…

…an dem Gott etwas Neues aufkeimen lassen möchte!

Das Leben scheut sich nicht, dort zu entstehen, wo wir die Dinge manchmal gerne sauberer, ordentlicher, aufgeräumter hätten. (Gofi Müller schreibt in Zeigtgeist 2 über den frommen Knacks mit der Reinheit und Heiligkeit. Und Andi Blum fragt an gleicher Stelle, warum Jesus als Fresser und Weinsäufer beschimpft wurde, während das der Gemeinde kaum widerfährt.) Es ist eben so: Gott ist schon an Orten aktiv, die wir vielleicht nur notgedrungen aufsuchen. Jesus geht gerade dahin, wo wir ohne Grundreinigung erst gar nicht anfangen würden. Sein Geist wirkt schon jetzt, mitten in den etwas peinlichen Unvollkommenheiten. Das gilt auch für mein eigenes Leben und ist sehr tröstlich, wie ich finde. (Ich bin mir bewusst, dass ich das Klo-Bild spätestens bei der trinitarischen Explikation leicht überladen habe, aber wenn man gerade mal in Schwung ist…)




herrlich…
Schönes Bild. Danke. :)
Sehr schön!
Ich hoffe sehr, dass du den Geist nicht gedämpft hast…und den Hinweis, man möge den Raum doch bitte so hinterlassen, wie man ihn vorfinden wolle (!), auf deine persönliche Weise interpretiert hast… :-)
Es gibt also nicht nur Straßen- sondern auch Schienentheologie.
Ich brech (ab)!
man alex, ich vermiss dich! :-) (und tine übrigens auch..)
Bin gespannt, ob die Pflanze auch Früchte trägt! Schau doch bei Gelegenheit mal nach…