Mit dem Begriff Deep Church wird in der emergent conversation das Ziel beschrieben, innovative Kirche zu bauen, ohne dabei unsere Vergangenheit, die Vergangenheit der Kirche zu vergessen. Die ist nämlich voller Schätze, die gehoben werden wollen. Und mit einem solchen Schätzchen werde ich mich auf diesem Blog in nächster Zeit ein wenig beschäftigen: Mit Martin Luther. Das was er uns Christen im Internetzeitalter hinterlassen hat, ist schon eine Riesenschatztruhe: Seine Werkausgabe umfasst mehr als 100 Bände. Und die will ich als Blogreihe komplett durchnudeln. Naja, nicht ganz.
Wie die Überschrift erahnen lässt, soll es hier um seinen Kleinen Katechismus gehen, und daraus auch nur um einen Ausschnitt, nämlich seine Auslegung des Vaterunsers. Das Vaterunser habe ich als eine sehr coole Möglichkeit entdeckt, strukturiertes und regelmäßiges Gebet intensiver zu leben (empfohlen sei dazu Scot McKnights Praying With The Church). Und die Auslegung Luthers hilft, wie ich finde, das altbekannte Gebet mit neuer Tiefe und Bedeutung wieder zu entdecken. Los geht’s.
Deep Church: Luthers Kleiner Katechismus.
Juli 4, 2007 von Alex



Klasse – find ich gut.
Hey Babe, wann geht´s los? Gut, dass Du in Tübingen bist und Zeit zum Bloggen hast.