Peter war gestern bei uns im Kino. Seine Predigt über „Gospel reloaded“ hat mir noch mal den Aspekt des anbrechenden Gottesreiches verdeutlicht. Und mich angestoßen, über das Thema „körperliche Heilung“ in diesem Rahmen nachzudenken.
Wenn Gottes Reich bauen, wie N. T. Wright sagt, bedeutet, etwas von Gottes neuer Schöpfung in unsere Gegenwart zu holen: Wie könnte man dann Heilungen verstehen? Vielleicht so: Einen „glimpse of the kingdom“ bekommen, einen Lichtstrahl aus der Zukunft. Vielleicht lässt sich Heilung dann auch als mehr denn eine momentane Verbesserung einer individuellen Situation begreifen, nämlich als Aufmunterung und Versicherung von Gottes Seite aus: „Ja, mein Reich ist real! Hier bekommst du einen Vorgeschmack davon, einen Blick hinter den Vorhang, der eines Tages ganz weggenommen wird. Freu dich daran, und habe Mut auf diesen Tag hinzuleben und deine kleine Welt aus dieser Perspektive zu verändern!“
Vielleicht lässt sich Heilung so auch wieder konkreter als Zeichen Gottes verstehen: Als Zeichen der Bestätigung, dass er mit denen ist, die sein Reich bauen, und dass sie auch schon etwas von der Realität dieses Reiches erleben können.
So könnte man etwas mehr von einer Eindimensionalität wegkommen, die Heilung vor allem als Verbesserung meiner Lebenssituation versteht. Nicht dass es Gott, nicht darum ginge – aber vielleicht nicht allein darum, vielleicht um noch mehr?
Übrigens haben wir in unserer Church während 24/7 eine sehr coole Heilung erlebt. :)
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